Fortsetzungsroman Franz

Franz machte sich also auf den Rückweg und als er im Foyer angekommen war , folgte er den Schildern mit der Aufschrift Essenraum , viele Menschen hasteten an Ihm vorbei , manche an Gehhilfen , andere humpelten  und die Menschen , die Glück hatten und laufen konnten , überholten die Anderen ,um als Erste in den so begehrten Raum zu kommen ...Nun gut ,dachte er ich werd schon nicht verhungern , er fuhr ganz gemütlich , sich über die Hast der Anderen hinweghebend , in dem Gewühl mit und dachte , ich fahr mal an den Tresen und frage , wo ich sitzen kann . Ein Stimmengewirr schlug Ihm entgegen und Essengeruch , der Ihm nicht gerade angenehm war , sondern Ihm eher den Magen umdrehte , es  roch nach Paprika , einer undefinierbaren  Soße und Kohl . Am Eingang sah er , dass sich die meisten Menschen die Hände desinfizierten und er tat es auch , dann fuhr er zum Buffett , an dem die wenigsten Menschen standen und fragte eine kleine , blonde Serviererin , ob Sie Ihn einweisen könne , Sie wurde blass , denn sie hatte viel zu tun  und dann kam er auch noch daher ...man sah Ihr an , dass Sie überfordert war . Wahrscheinlich ist sie neu , dachte Franz und lächelte sie an , um die Spannung abzubauen . Ich schicke Ihnen Frau Müller  , einen Moment bitte , sagte sie  und konnte doch ein wenig lächeln . Ich hätte etwas später kommen sollen , dachte Franz  , aber nun war es zu spät , also stellte er sich auf Warten ein , aber siehe da , eine kleine , rundliche , sehr freundlich lächelnde Küchenfrau kam aus der Schwingtür und auf Ihn zu . Hallo , wie kann ich Ihnen helfen , junger Mann , fragte Sie sehr freundlich und sah ihn an , Franz erklärte Ihr sein Anliegen , und sagte auch , dass er nun schon Hunger hätte . Sehr gerne , sagte sie und auf ihrem Namensschild erkannte er den Namen Müller , sie holte einen Sitzplan und fagte nach seinem Namen , ah ja , Herr T. hier hab ich sie . Sie sitzen ganz hinten am Fenster mit noch einem Rollstuhlfahrer und zwei anderen Patienten , die sind sehr gesellig , glaube ich , sagte sie Ihm und blinzelte ihn mit dem rechten Auge zu . Ich erkläre Ihnen alles , dann können Sie schon mal wählen , was Sie essen möchten . Wir haben Hühnchen  , gefüllte Paprikaschoten und Nudeln in Rahmsoße . Das ist toll , danke Frau Müller piepste Franz  ob dieser geballten Freundlichkeit . Inzwischen waren sie am anderen Ende des Saales angekommen und hier war es nicht mehr so laut . Die Einrichtung ,so nahm Franz am Rande wahr , erschien sehr maritim , viel blau und weiss , viel Licht , abgeteilte Tische in Nischen , zwar im 60-er Jahre Stil , aber sehr sauber und durch die Nischen sehr intim . Ein Patient war schon da und aß ganz vertieft und voller Inbrunst sein Nudelgericht . Es war ein junger , schlacksiger , gut aussehender Mann mit Goldrandbrille und langen , hinten zusammengebundenen , blonden Haaren , eher ein Matrosentyp , wenn die Brille nicht gewesen wäre , das verlieh ihm einen interlektuellen Tuch...Guten Tag  Herr Falkensee , scheinbar kannte Frau Müller jeden Gast mit Namen , hier bringe ich Ihnen den vierten Mann , dann sind sie komplett . Herr Falkensee sah kurz von seinem Teller hoch und grüßte Frau Müller , dann schob er Franz seine rechte Hand hin , lächelte schief , weil er noch etwas im Mund hatte und sagte breit , Entschuldigung , ich bin Nico , willkommen . Dann widmete er sich wieder seinem Teller .  Frau Müller wechselte mit Franz einen amüsierten Blick , der soviel sagte wie , hab ich es nicht gesagt? und dann  , oh ich muss ... der Betrieb geht weiter , die Leute haben Hunger , lassen Sie sich am Besten alles von Ihren Tischgenossen erklären , ich schicke Ihnen noch Sylvia , die Ihnen das Essen bringt . Danke , Frau Müller , sagte Franz und er fuhr an die freie Stelle am Tisch , die für Ihn vorgesehen war . Er hatte die Wand im Rücken und konnte den gesamten Raum überblicken und links von Ihm war das Fenster bis zur Erde , beim hinausblicken sah er das Meer...Startseite